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Die Angst vor dem leeren Blatt ist eigentlich die Angst vor der eigenen Wahrheit

Kennst du diesen Moment? Du sitzt vor dem leeren Blatt. Der Cursor blinkt. Die Seite wartet. Und du weißt genau, was du sagen willst. Aber deine Finger bewegen sich nicht.

Das Blatt starrt zurück.

Es ist vollkommen rein. Makellos. Unschuldig.

Und genau das macht uns Angst.

Wir nennen es Schreibblockade

„Ich habe gerade keine Zeit."

„Mir fehlt die richtige Inspiration."

„Ich weiß nicht, wie ich anfangen soll."

Das sind die Sätze, die wir uns selbst erzählen. Jeden Tag. Manchmal stundenlang. Wir schieben das Schreiben vor uns her. Wir finden tausend Gründe, warum heute nicht der richtige Tag ist.

Aber die Wahrheit ist eine andere.

Die Wahrheit ist unbequem.

Leeres Notizbuch auf Schreibtisch symbolisiert Schreibblockade und die Angst vor dem ersten Satz

Das Blatt ist ein Spiegel

Wenn du schreibst, gibst du etwas von dir preis. Das kann ein Gedanke sein. Eine Meinung. Eine Erinnerung. Ein Traum. Eine Angst.

Du legst dich offen.

Du machst dich angreifbar.

Du zeigst, wer du bist. Oder wer du sein willst. Oder wer du vielleicht nie sein wirst.

Das leere Blatt ist wie ein Spiegel, der auf dich wartet. Und die meisten von uns haben Angst vor diesem Blick in den Spiegel. Nicht weil wir hässlich sind. Sondern weil wir ehrlich sein müssten.

Die eigenen Sorgen werden sichtbar

Als ich mit Menschen arbeite, die ein Buch schreiben wollen, höre ich oft denselben Satz: „Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll."

Aber wenn wir dann reden, stellt sich heraus: Sie wissen genau, wo sie anfangen sollen.

Sie wissen, welche Geschichte erzählt werden muss.

Sie wissen, welche Szene am Anfang steht.

Sie wissen, welcher Satz als Erstes kommen sollte.

Was sie nicht wissen, ist: Wie sie mit dem umgehen sollen, was danach kommt.

Denn wenn der erste Satz da ist, folgt der zweite. Und dann der dritte. Und irgendwann sind die Sorgen nicht mehr im Kopf. Sie stehen schwarz auf weiß da.

Die Zweifel bekommen eine Form.

Die Wahrheit wird lesbar.

Zögernde Hände über leerem Blatt verdeutlichen die Angst vor dem Schreiben und eigenen Wahrheit

Schreiben bedeutet Verantwortung

Sobald etwas geschrieben ist, existiert es. Es ist nicht mehr nur ein Gedanke. Es ist nicht mehr nur ein Gefühl. Es ist ein Text. Es ist real.

Und damit übernimmst du Verantwortung.

Für deine Worte. Für deine Gedanken. Für deine Perspektive.

Das ist anstrengend.

Das ist auch manchmal erschreckend.

Weil Schreiben bedeutet: Du musst dich festlegen. Du musst Position beziehen. Du musst sagen: „So denke ich. So fühle ich. So sehe ich die Welt."

Und vielleicht widerspricht dir jemand.

Vielleicht versteht dich jemand falsch.

Vielleicht liest jemand zwischen den Zeilen etwas, das du nie gemeint hast.

All das kann passieren.

Und genau deshalb bleibt das Blatt oft leer.

Die Angst ist kein Hindernis

Hier kommt der Moment, an dem ich dir etwas sage, das vielleicht komisch klingt: Diese Angst ist gut.

Sie ist kein Fehler.

Sie ist kein Zeichen von Schwäche.

Sie ist ein Wegweiser.

Denn dort, wo es wehtut, liegt die Geschichte.

Dort, wo du zögerst, liegt die Wahrheit.

Dort, wo du Angst hast, liegt das, was wirklich wichtig ist.

Ich habe das immer wieder erlebt. Menschen kommen zu mir mit einer Idee für ein Buch. Sie erzählen von ihrem Projekt. Sie beschreiben die Kapitel. Sie listen die Themen auf.

Und dann kommt irgendwann dieser eine Moment. Der Moment, in dem sie leiser werden. In dem sie innehalten. In dem sie sagen: „Aber das eine Kapitel… das ist schwierig."

Und genau dieses Kapitel ist das wichtigste.

Spiegel reflektiert leeres Notizbuch als Metapher für Selbstreflexion beim Schreiben

Was machst du mit dieser Erkenntnis?

Du könntest jetzt denken: „Okay, verstanden. Die Angst ist normal. Aber sie verschwindet ja nicht einfach."

Das stimmt.

Die Angst verschwindet nicht.

Aber du kannst lernen, mit ihr umzugehen.

Du kannst lernen, sie als Signal zu verstehen. Als Hinweis. Als Einladung.

Die Angst sagt dir nicht: „Lass es sein." Sie sagt dir: „Hier geht es los."

Das bedeutet nicht, dass du sofort das perfekte Kapitel schreiben musst. Es bedeutet nicht, dass du keine Fehler machen darfst. Es bedeutet nicht, dass du gleich beim ersten Versuch alles richtig machen musst.

Es bedeutet nur: Fang an.

Schreib den ersten Satz.

Auch wenn er schief ist.

Auch wenn er holprig klingt.

Auch wenn du ihn morgen wieder löschen wirst.

Schreib ihn trotzdem.

Der erste Blick in den Spiegel

Ich weiß, wie schwer das ist. Ich sehe es jeden Tag. Menschen, die brillante Gedanken haben. Die wichtige Geschichten erzählen könnten. Die etwas zu sagen haben.

Aber sie trauen sich nicht.

Sie trauen sich nicht, den ersten Blick in den Spiegel zu riskieren.

Und ich verstehe das.

Wirklich.

Aber ich möchte dir etwas sagen: Du musst das nicht allein machen.

Du musst nicht allein vor dem leeren Blatt sitzen.

Du musst nicht allein mit deiner Angst kämpfen.

Du darfst dir Hilfe holen.

Du darfst jemanden an deiner Seite haben, der mit dir in den Spiegel schaut. Der dir hilft, die Worte zu finden. Der dir zeigt, dass deine Wahrheit es wert ist, aufgeschrieben zu werden.

Was ich anbiete

Ich begleite Menschen beim Schreiben. Nicht, weil ich die besseren Worte habe. Sondern weil zwei Menschen gemeinsam mutiger sind als einer allein.

Ich höre zu.

Ich stelle Fragen.

Ich halte den Raum, damit du deine Wahrheit finden kannst.

Und dann schreiben wir.

Gemeinsam.

Satz für Satz.

Kapitel für Kapitel.

Bis dein Buch fertig ist.

Bis deine Geschichte erzählt ist.

Bis das leere Blatt gefüllt ist.

Gemütliche Schreibecke mit beschriebenem Notizbuch zeigt den Mut zum Schreibprozess

Die Wahrheit ist es wert

Ich weiß nicht, welche Geschichte in dir steckt. Ich weiß nicht, welche Wahrheit du vor dir herschiebst. Ich weiß nicht, was dich nachts wach hält.

Aber ich weiß eines: Es ist wichtig.

Deine Geschichte ist wichtig.

Deine Wahrheit ist wichtig.

Deine Worte sind wichtig.

Und die Angst, die du fühlst, ist nur ein Zeichen dafür, wie wichtig es ist.

Also trau dich.

Trau dich, das leere Blatt anzuschauen.

Trau dich, den ersten Satz zu schreiben.

Trau dich, deine Wahrheit zu zeigen.

Vielleicht schreibst du mir ja in den Kommentaren, welche Geschichte in dir wartet. Ich bin neugierig.

Lass uns anfangen

Wenn du bereit bist, den ersten Schritt zu machen, bin ich da. Ich begleite dich. Ich höre zu. Ich helfe dir, die richtigen Worte zu finden.

Gemeinsam schauen wir in den Spiegel.

Gemeinsam füllen wir das leere Blatt.

Gemeinsam erzählen wir deine Geschichte.

Schreib mir auf verena-glass.com und lass uns darüber reden, wie dein Buchprojekt aussehen könnte. Ohne Druck. Ohne Verpflichtung. Einfach ein Gespräch darüber, was möglich ist.

Deine Wahrheit wartet.

Und ich warte mit dir.

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