Die Lebensgeschichte Deiner Eltern, in ein Buch verwandelt.
Wir führen die Gespräche, die in jeder Familie auf später verschoben werden – und ich mache daraus ein schön geschriebenes, gebundenes Buch, das Generationen überdauert.
Persönlich begleitet · Keine KI-Texte · Diskret · Im gesamten DACH-Raum
Eines Tages sind die Geschichten weg.
In meiner Arbeit als Gesprächstherapeutin habe ich gelernt, wie viel ein Mensch in sich trägt – und wie leise das meiste davon verschwindet, wenn niemand danach fragt. Die schönste Anekdote vom Großvater, der erste Tanz der Großmutter, der Tag, an dem alles anders wurde: Solche Erinnerungen leben nur, solange jemand sie erzählt.
Die meisten Familien nehmen sich vor, diese Gespräche „bald“ zu führen. Fast niemand kommt dazu. Genau hier setze ich an: Ich frage, ich höre zu, und ich schreibe daraus ein Buch, in dem die Stimme Deines Vaters, Deiner Mutter oder Deiner Großeltern wirklich wiederzuerkennen ist.
– Verena Glass
Von der Stimme zur Seite
Niemand erzählt sein Leben in fertigen Sätzen. Meine Aufgabe ist es, aus dem, was im Gespräch entsteht, einen Text zu formen, der sich liest wie ein Buch – und doch klingt wie der Mensch, der es erzählt hat.
„…ja, das war damals, ’53 muss das gewesen sein, mein Vater kam ja erst spät zurück, und dann diese Tasse, die blaue, die hatten wir noch, weiß auch nicht warum ausgerechnet die, aber die stand dann immer da…“
Mein Vater kehrte spät zurück, im Frühjahr 1953. Vom Hausstand war wenig geblieben – nur die blaue Emailletasse, die fortan in unserer Küche stand. Warum gerade sie alles überdauert hatte, konnte mir niemand sagen.
Pakete
Jedes Buch ist anders – darum sind dies Richtwerte für den Einstieg. Den genauen Umfang besprechen wir im kostenlosen Erstgespräch.
- 2 Interviews à 60 Minuten
- ca. 40 Seiten, ein in sich geschlossenes Kapitel des Lebens
- Lektorat & Korrektorat inklusive
- Hochwertige PDF-Datei
- 1 gedrucktes Softcover-Exemplar
- 5 ausführliche Interviews
- 80–120 Seiten, das ganze Leben im Bogen
- Bis zu 20 Fotos eingebunden
- Lektorat, Korrektorat & Buchsatz
- Druckfertige Hardcover-Vorlage
- 3 gebundene Exemplare
- Umfangreiche Interviewreihe
- 150–250 Seiten
- Fotos, Dokumente & gestalteter Stammbaum
- Recherche & Zeitzeugen-Einordnung
- Hochwertiges Hardcover mit Schutzumschlag
- Mehrere Exemplare für die ganze Familie
Druckkosten für zusätzliche Exemplare werden transparent ausgewiesen. Ratenzahlung ist möglich. Für die ersten drei Familien biete ich die Erstausgabe zu einem Pilotpreis an – im Gegenzug darf ich (nur mit Deinem Einverständnis) als Referenz darauf verweisen.
Eine Leseprobe
Ein vollständiges Kapitel, damit Du spürst, wie aus erzählten Erinnerungen ein Text wird, den man immer wieder lesen möchte.
Die blaue Tasse
Manche Dinge überdauern, weil sie zu unscheinbar sind, um sie wegzuwerfen. Die blaue Emailletasse mit dem abgeplatzten Rand stand bei uns über sechzig Jahre lang im Küchenschrank, ganz hinten, hinter dem guten Geschirr, das nur an Weihnachten herauskam. Niemand trank daraus. Aber niemand hätte sie auch nur eine Woche missen mögen.
Sie hatte meiner Mutter gehört und davor, sagte sie, deren Mutter. Im Frühjahr 1945, als wir die Stadt verließen, war es das Einzige, was sie aus der Küche mitnahm. Nicht das Silber, nicht die Wanduhr, nicht einmal die Bettwäsche. Die Tasse. „Daraus hat dein Großvater seinen letzten Kaffee getrunken“, sagte sie, und mehr sagte sie nie dazu. Erst viel später verstand ich, dass es Sätze gibt, die man nur einmal sagen kann.
Wir gingen zu Fuß, drei Tage lang, auf Straßen, die voller Menschen waren, die alle dasselbe trugen: zu viel und zu wenig zugleich. Ich war sechs und hielt den Henkel der Tasse fest, die meine Mutter mir umgehängt hatte, an einer Schnur, wie einen Orden. Wenn ich müde wurde, schlug sie leise gegen meinen Mantelknopf, ein kleines, blechernes Geräusch, und solange ich es hörte, wusste ich, dass meine Mutter noch neben mir ging.
In einem Dorf, dessen Namen ich vergessen habe, ließ uns eine alte Frau in ihre Stube. Sie hatte selbst kaum etwas, ein halbes Brot und einen Topf auf dem Herd, aber sie nahm meine Tasse, füllte sie mit warmer Milch und reichte sie mir zurück, als wäre sie aus Gold. Ich weiß nicht mehr, wie die Frau aussah. Ich weiß nur noch, wie warm das blaue Email an meinen Händen war und dass ich zum ersten Mal seit Tagen keine Angst hatte.
Es ist seltsam, woran ein Leben sich festhält. Nicht an den großen Daten, die später in den Büchern stehen, sondern an einer Tasse, einem Geräusch, der Wärme einer Fremden. Meine Mutter ist lange tot, das Dorf weiß ich nicht mehr, und doch könnte ich Dir die abgeplatzte Stelle am Rand bis heute genau zeichnen.
Als meine eigene Tochter auszog, packte ich ihr die Tasse in eine Schachtel, zuoberst, damit nichts darauf drückte. Sie lachte und sagte, sie sei doch nur ein altes Stück Blech. „Ja“, sagte ich. „Pass gut darauf auf.“ Vielleicht hat sie es da noch nicht verstanden. Aber sie wird es. Das verstehen wir alle, irgendwann – meistens an dem Tag, an dem niemand mehr da ist, den man fragen kann.
Frei erfundenes Beispiel, das Stil, Tonfall und Machart eines fertigen Kapitels zeigt. Dein Buch erzählt selbstverständlich Deine eigene Geschichte.
So entsteht Dein Buch
Ein klarer Weg, bei dem Du und Deine Familie an jeder Stelle wisst, was als Nächstes kommt.
Erstgespräch
Wir lernen uns kennen, klären Wünsche, Umfang und das passende Paket. Unverbindlich und kostenlos.
Gespräche
Ich besuche oder telefoniere mit der Person und führe die Interviews – ruhig, geduldig, im eigenen Tempo.
Manuskript
Aus den Gesprächen schreibe ich den Text, lektoriere ihn und stimme jedes Kapitel mit Dir ab.
Gestaltung
Fotos, Dokumente und Buchsatz werden zu einer fertigen Druckvorlage zusammengeführt.
Das Buch
Du hältst das gebundene Werk in den Händen – bereit, an die ganze Familie weitergegeben zu werden.
Ich höre zu, wie es gelernt sein will.
Hinter diesem Angebot steht kein anonymes Studio, sondern ein Mensch. Mit einem Diplom in Gesprächstherapie, einem Journalismusstudium und einer Ausbildung zur Lektorin verbinde ich dreierlei: das Gespür für sensible Gespräche, die Genauigkeit der Recherche und den literarischen Blick fürs Erzählen.
Gerade bei älteren Menschen ist das entscheidend. Erinnerungen kommen nicht auf Knopfdruck, manchmal sind sie schmerzhaft, manchmal lückenhaft. Ich gebe ihnen Raum – und behandle jede Geschichte mit der Sorgfalt, die sie verdient. Jeder Auftrag wird persönlich betreut, diskret und ohne KI-Texte.
- Diplom Gesprächstherapie
- Journalismusstudium
- Ausbildung zur Lektorin
- Über 10 Jahre Schreiberfahrung
Häufige Fragen
Wer entscheidet, was ins Buch kommt?
Das halten wir vorab schriftlich fest. In der Regel hat die Person, deren Geschichte erzählt wird, das letzte Wort über die Inhalte – auch wenn ein Familienmitglied das Buch in Auftrag gibt. So vermeiden wir Missverständnisse, gerade wenn mehrere Angehörige unterschiedliche Vorstellungen haben.
Was ist mit alten Fotos und Dokumenten?
Fotos und Dokumente lockern das Buch wunderbar auf. Bei Bildern, auf denen weitere Personen zu sehen sind, achte ich gemeinsam mit Dir auf die Bildrechte und kläre, was bedenkenlos abgedruckt werden darf. Originale gebe ich Dir selbstverständlich zurück.
Wie lange dauert ein Projekt?
Ein Erinnerungsheft entsteht in wenigen Wochen, eine vollständige Familienchronik in der Regel über zwei bis vier Monate. Das hängt vom Umfang und vom Tempo der Gespräche ab. Wenn es zeitlich drängt – etwa aus gesundheitlichen Gründen –, sprich mich gern direkt an, dann finden wir einen Weg.
Was, wenn die Gespräche emotional werden?
Das gehört dazu, und ich bin darauf vorbereitet. Durch meine therapeutische Ausbildung weiß ich, wie man auch schwierige Erinnerungen behutsam zur Sprache bringt – und wann es besser ist, einen Moment innezuhalten. Nichts muss erzählt werden, was nicht erzählt werden möchte.
Eignet sich das auch bei beginnender Vergesslichkeit?
Oft ja. Viele Menschen erinnern frühere Lebensphasen sehr lebendig, auch wenn das Kurzzeitgedächtnis nachlässt. Ich passe Länge und Rhythmus der Gespräche entsprechend an. Im Erstgespräch schauen wir gemeinsam, was gut machbar ist.
Muss die Geschichte „spannend genug“ sein?
Jedes Leben trägt Geschichten, die es wert sind, festgehalten zu werden – meine Aufgabe ist es, sie zu finden und so zu erzählen, dass sie berühren. Du musst nichts vorbereiten. Du musst nur erzählen.
Schenk ein Buch, solange Zeit ist.
Erzähl mir im kostenlosen Erstgespräch von der Person, deren Geschichte bleiben soll. Ganz unverbindlich – und ohne dass Du selbst eine Zeile schreiben musst.
Erstgespräch anfragen