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Wie viele Quellen braucht eine Bachelorarbeit wirklich? Dein Kompass im Dschungel der Zitation

Du bist mitten im Schreibprozess.

Der Theorieteil steht.

Die Experteninterviews sind geführt.

Jetzt kommt die Auswertung – und mit ihr die große Frage:

„Wie viele Literaturquellen brauche ich eigentlich?“

Kein Mythos, kein Rätsel.

Nur eine einfache, ehrliche Antwort – angepasst an das, was wirklich von dir erwartet wird.

Dein Aufbau: Kompakt, aber substanziell

Du hast:

Theorie: ca. 30–40 % der Arbeit, also etwa 15–20 Seiten Empirischer Teil: ca. 20–25 Seiten, je nach Tiefe der Interviews Analyse & Diskussion: nochmal 15–20 Seiten

Das Ganze ergibt:

Etwa 40–50 Seiten Umfang – völlig typisch für eine Bachelorarbeit.

(Vielleicht 55 Seiten, wenn du extra motiviert bist – aber 100 Seiten sind eher Stoff für Doktorand*innen mit zu viel Kaffee.)

Die Faustformel: Wie viele Quellen pro Seite?

Im Durchschnitt gilt:

▶︎ 1–1,5 wissenschaftliche Quellen pro Seite im Theorieteil

Rechne also grob:

15–20 Seiten Theorie: → 15–30 Literaturquellen Analyse & Diskussion: → Weitere 10–15 Quellen, um empirische Ergebnisse in den Forschungsstand einzuordnen Empirischer Teil (z. B. 6–8 Interviews): → Diese zählen als Primärquellen, keine klassische Literatur

Fazit: Mit 30 bis 50 Quellen bist du solide aufgestellt

Klingt wenig?

Ist es nicht.

Denn weniger ist manchmal mehr – wenn es die richtigen sind:

Worauf’s ankommt:

✓ Relevanz: Jede Quelle muss zur Forschungsfrage beitragen

✓ Aktualität: Vor allem in dynamischen Feldern (z. B. Psychologie, Soziologie, Wirtschaft)

✓ Vielfalt: Bücher, Fachzeitschriften, Studien, Whitepaper

✓ Wissenschaftlichkeit: Kein Blog, kein Wikipedia, kein random PDF

Fehler, die du vermeiden solltest

✘ Quellen doppelt führen (führt zu Verwirrung und Chaos)

✘ Jede Kleinigkeit belegen (du bist kein Lexikon)

✘ Irrelevantes zitieren, nur um die Liste zu füllen

✘ „Literaturmonster“ – 70 Quellen, aber kein roter Faden

Ghostwriterin im Dienst: Mein Tipp für dich

Mach dir eine einfache Tabelle –

eine Spalte für Autor, Jahr, Kernaussage, Bezug zur Arbeit.

Du willst nicht, dass deine Literaturliste zur Grabrede deiner Konzentration wird.

Du willst ein solides Fundament bauen – kein Zitationsgerüst ohne Inhalt.

Und wenn du bei der Auswahl, Struktur oder dem Feinschliff deiner Arbeit Unterstützung brauchst – meld dich gern bei mir. Ich helfe dir nicht nur beim Schreiben, sondern auch beim Denken, Strukturieren, Redigieren und Feilen.

Mehr auf: www.verena-glass.com

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