💛 20 Fragen, die die Lebensgeschichte Deiner Eltern öffnen

„Das erzähle ich dir ein andermal.“ Fast jede Familie kennt diesen Satz, und in vielen kommt das andermal nie. Dabei braucht es oft nur die richtige Frage, um Erinnerungen zu öffnen, die seit Jahrzehnten niemand mehr angerührt hat. Diese 20 Fragen sind genau dafür gemacht. Nimm sie mit zum nächsten Kaffee mit Deinen Eltern oder Großeltern, und du wirst Geschichten hören, die Du noch nicht kanntest.

Kindheit und Jugend

  1. Was ist Deine früheste Erinnerung, und warum, glaubst Du, ist ausgerechnet sie geblieben?
  2. Wie roch es im Haus Deiner Kindheit?
  3. Worüber wurde bei euch am Esstisch gestritten, und worüber gelacht?
  4. Wer war Dein bester Freund mit zwölf, und was ist aus ihm oder ihr geworden?
  5. Wovor hattest Du mit zwanzig am meisten Angst?

Wendepunkte

  1. Welche Entscheidung hat Dein Leben in eine völlig andere Richtung gelenkt?
  2. Gab es einen Moment, in dem Du fast alles hingeworfen hättest?
  3. Was war das größte Risiko, das Du je eingegangen bist, und hat es sich gelohnt?
  4. Welches Ereignis der großen Weltgeschichte hat Dein kleines Leben am stärksten verändert?
  5. Wann musstest Du am mutigsten sein?

Liebe und Familie

  1. Wie hast Du gemerkt, dass es Liebe ist?
  2. Was hättest Du gern von Deinen eigenen Eltern noch gefragt?
  3. Was war der schönste gewöhnliche Tag Deines Lebens? Kein Fest, einfach ein guter Tag.
  4. Welche Familientradition sollte auf keinen Fall verloren gehen?
  5. Was hast Du mir nie erzählt, weil ich nie gefragt habe?

Arbeit und Rückblick

  1. Worauf bist Du in Deinem Arbeitsleben am meisten stolz, auch wenn es nie jemand gesehen hat?
  2. Was konntest Du richtig gut, das heute niemand mehr braucht?
  3. Welchen Rat hast Du bekommen, der sich als Gold erwiesen hat, und welchen, der falsch war?
  4. Was würdest Du Deinem 25-jährigen Ich sagen, wenn Du fünf Minuten hättest?
  5. Wie möchtest Du, dass man sich an Dich erinnert?

Drei Tipps für das Gespräch

Erstens: Nimm das Gespräch auf (Handy reicht), denn die schönsten Formulierungen gehen sonst verloren, und frag vorher um Erlaubnis. Zweitens: Leg alte Fotos auf den Tisch, sie öffnen Erinnerungen schneller als jede Frage. Drittens: Korrigiere nicht und unterbrich nicht, auch wenn die Jahreszahlen durcheinandergehen. Es geht um die Geschichte, nicht ums Protokoll.

Und wenn aus den Gesprächen ein Buch werden soll?

Viele merken nach dem ersten Gespräch zwei Dinge: wie viel Material da ist, und wie viel Arbeit es wäre, daraus ein Buch zu machen. Genau das ist mein Beruf. Ich führe die Gespräche, die in jeder Familie auf später verschoben werden, und mache daraus ein Buch, das bleibt. Wie das abläuft und was es kostet, zeige ich dir auf meiner Seite Lebensgeschichte schreiben lassen. Der einfachste Einstieg ist das persönliche Erinnerungsinterview für 149 €, das bei einer Buchbeauftragung vollständig angerechnet wird.